Jahresbericht
2025/2026

Marktplatz der Bildungsmöglichkeiten

Am 5. November 2025 fand in den Räumlichkeiten des KV Chur erneut der traditionelle «Marktplatz» statt – eine wertvolle Orientierungsveranstaltung für unsere Lernenden auf dem Weg zu ihrer beruflichen Zukunft. Mit elf Ausstellerinnen und Ausstellern erreichte der Anlass in diesem Jahr einen Höchststand. Acht renommierte Fachhochschulen und Höhere Fachschulen präsentierten ihre vielfältigen Studiengänge und Bildungsangebote. Ergänzt wurde das Angebot durch die Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Graubünden, die mit fachkundiger Beratung zur Seite stand, sowie durch die Graubündner Kantonalbank (GKB), die mit ihrem attraktiven Bankpraktikum eine praxisnahe Perspektive eröffnete.

Neu vertreten war in diesem Jahr die Interstaatliche Maturitätsschule für Erwachsene (ISME), die den Lernenden einen zusätzlichen Weg zur Maturität aufzeigte und das Spektrum der präsentierten Bildungsmöglichkeiten wertvoll erweiterte. Der direkte Austausch mit Studierenden und Fachpersonen an den verschiedenen Ständen ermöglichte es unseren Lernenden, authentische Einblicke in Studieninhalte, Anforderungen und Berufsperspektiven zu gewinnen.

Diese jährliche Veranstaltung hat sich als wichtiger Baustein in der Laufbahnberatung unserer Schule etabliert und unterstützt die Lernenden dabei, fundierte Entscheidungen für ihre weitere Bildungs- und Berufslaufbahn zu treffen.

 

 

 

 

Volleyballturnier der Abschlussklassen: Einsatz, Teamgeist und viel Spielfreude

Wenn im KV-Schulhaus Teamnamen wie «Patschiffig», «Die 4 Musketiere», «FC Bolo» oder «Knochenfresser» kursieren, ist klar: Das alljährliche Volleyballturnier steht vor der Tür.

Am 27. Mai 2026 trafen die motivierten Teams der Abschlussklassen in der Sportanlage Sand aufeinander. Mit kreativen Teamnamen, sichtbarer Spielfreude und viel Einsatz sorgten die Lernenden für ein fröhliches, faires und stimmungsvolles Turnier.

Den Turniersieg sicherte sich das Team FC Bolo aus der Klasse Kb_2023_2026

Rangliste:

  1. Platz: FC Bolo
  2. Platz: 44
  3. Platz: El Capos

Im Anschluss durfte das Siegerteam gegen das Lehrpersonenteam antreten. In einem spannenden und hart umkämpften Spiel setzte sich schliesslich das Lehrerteam in zwei Sätzen mit 27:25 und 25:21 durch. Herzliche Gratulation dem Gewinnerteam!

Ein grosses Dankeschön geht an alle Lernenden für ihren Einsatz, ihren Teamgeist und das faire Spiel. Für die bevorstehenden Abschlussprüfungen wünschen wir allen viel Erfolg, Zuversicht und einen guten Schlussspurt.

KI-Werkstatt: gemeinsam an der Unterrichtspraxis arbeiten

Zweimal traf sich im vergangenen Schuljahr die KI-Werkstatt: am 26. Januar und am 16. Juni 2026. Getragen wurde die Veranstaltung gemeinsam von der KV Wirtschaftsschule Chur, der ibW Chur und der GBC. Lehrpersonen der drei Schulen arbeiteten dabei nicht über künstliche Intelligenz, sondern mit ihr – konkret, am eigenen Unterrichtsmaterial.

Im Januar stand die Qualität der Eingaben im Zentrum. Nach einem Blick auf den aktuellen Stand der Sprachmodelle ging es um System-Prompts, also um jene Grundeinstellungen, die in allen Chats gleich bleiben sollen: Schweizer Rechtschreibung, Rolle, Antwortstil, Zielgruppe. Anschliessend wurde die Prompt-Formel aus Auftrag, Inhalt und Format an Beispielen aus ABU, Wirtschaft und Gesellschaft, Mathematik und Detailhandel durchgespielt. Der Vergleich zwischen einer Standardeingabe und einem präzise formulierten Prompt machte den Unterschied unmittelbar sichtbar. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der HKO-Prompt, mit dem sich handlungskompetenzorientierte Problemstellungen samt Ausgangslage, Auftrag, Produkt und vierstufigem Bewertungsraster erzeugen lassen. Ein weiterer Teil zeigte, wie Lernende die KI als Lerncoach nutzen können – etwa zur Prüfungsvorbereitung auf Basis eigener Unterlagen oder für simulierte Verkaufsgespräche. Den Abschluss bildete eine Einführung in NotebookLM sowie ein Glossar zu Projektbereichen, Assistenten und Agenten.

Die zweite Werkstatt im Juni widmete sich Markdown als einfachem Weg, Prompts zu strukturieren. Im Plenum in der Aula wurden ein frei formulierter und ein strukturierter Prompt direkt gegenübergestellt, auch anhand von Bildgenerierungen. Danach entwickelten die Teilnehmenden in Gruppen eigene Prompts für Lektionen, Aufgaben oder Korrekturhilfen, brachten sie in eine klare Struktur und testeten sie. Wer wollte, überführte seinen Prompt anschliessend in einen eigenen Assistenten, um wiederkehrende Aufgaben künftig einheitlich zu lösen.

Der Ertrag beider Anlässe liegt im Konkreten: Die Lehrpersonen nahmen fertige, im eigenen Unterricht erprobte Prompts mit nach Hause. Und die schulübergreifende Zusammenarbeit hat sich als Format bewährt.